Blog - elavie stellt vor: Deep Blue™ Touch (Roll-On)

Am / 0 Kommentare
elavie stellt vor: Deep Blue™ Touch (Roll-On)

Wenn der Körper “genug” sagt – und du trotzdem noch funktionieren willst.

Deep Blue Touch ist für mich kein “Wellness-Duft”. Es ist eher die Mischung, die man aus der Tasche zieht, wenn Muskeln und Gelenke nach Aufmerksamkeit rufen. Nach Sport. Nach einem langen Tag am Schreibtisch. Oder nach diesem typischen Moment, in dem du merkst: Ich habe mich heute zu wenig bewegt – oder zu viel getragen.

Und weil es ein Roll-On ist, ist die Hürde tief: auftragen, kurz einmassieren, atmen. Fertig.



 

Was ist Deep Blue™ Touch?

Deep Blue Touch ist die topische (auf die Haut gedachte) Version der doTERRA Deep Blue Mischung: verdünnt und als Roll-On abgefüllt – für gezielte Anwendung im Alltag. In der EU-Produktinformation wird beschrieben, dass es ein warmes, prickelndes Gefühl erzeugen kann und für gezielten Komfort entwickelt wurde.



 

Was steckt drin?

Deep Blue (Soothing Blend) kombiniert mehrere ätherische Öle, die in der Produktlinie für “cooling/soothing” bekannt sind – u. a. Wintergreen, Kampfer, Pfefferminze, Ylang Ylang, Helichrysum, Blue Tansy, (Blue) Chamomile und Osmanthus.

Bei der Touch-Version kommt dazu:

  • Trägeröl (fraktioniertes Kokosöl) – damit die Mischung hautfreundlicher und alltagstauglich wird.



 

Gewinnung & Pflanzenanteile: warum das spannend ist

Bei Deep Blue ist es besonders schön sichtbar, wie unterschiedlich ätherische Öle “entstehen”, je nachdem wo in der Pflanze sie sitzen:

  • Blätter/Kraut (z. B. Wintergreen, Pfefferminze)
  • Rinde/Holz (z. B. Kampfer; und doTERRA erwähnt Rosmarin aus Spanien, natürlich reich an Kampfer)
  • Blüten (z. b. Ylang Ylang, Osmanthus)
  • Blüten/Blütenteile (z. B. Helichrysum, blaue Kamille – je nach Rohstoffprofil)

Es erklärt, warum Deep Blue gleichzeitig kühl-minzig und warm-tingly wirken kann – weil verschiedene Pflanzenfamilien und Inhaltsstoffwelten zusammenkommen.



 

Wirkungen, die Deep Blue Touch zugeschrieben werden

Emotion & Energie: “ich kann wieder in meinen Körper”

Deep Blue wird in der Produktbeschreibung als Mischung eingeordnet, die nach körperlicher Belastung unterstützt – nicht primär über “Mood”, sondern über Körpergefühl: Wenn etwas beruhigt, sinkt oft auch das innere Stressniveau. 

Körper & Pflege: gezielter Komfort nach Belastung

Deep Blue wurde für Gelenke und Muskeln konzipiert und soll gezielte Linderung/Komfort bieten, mit warmem, prickelndem Hautgefühl. 



 

Warum das plausibel ist:

Deep Blue Touch ist eine Mischung in fraktioniertem Kokosöl, die u. a. diese ätherischen Öle enthält: Japanische Minze, Rosmarin, Copaiba, Sternanis, Orangenminze, Pfefferminze, Blauer Eukalyptus, Teebaum, Strohblume (Helichrysum), Kamille (Matricaria), Blauer Rainfarn (Blue Tansy) und Wintergrün.

Damit du mehr bekommst als die üblichen Einzeiler, hier die “Logik” dahinter – in drei Schichten:

1) Die Sensorik-Schicht: Kälte/Wärme als schneller Körper-Reset

Diese Gruppe ist dafür verantwortlich, dass Deep Blue oft sofort spürbar ist – über Rezeptoren in der Haut (Counterirritant-Effekt).

  • Pfefferminze + Japanische Minze (Menthol-Schiene)
    Menthol aktiviert u. a. den Kälterezeptor TRPM8 – das erzeugt das typische “kühlende” Gefühl und kann als Counterirritant Schmerzen/Unbehagen überlagern (nicht wegzaubern, aber sensorisch umlenken).
  • Wintergrün (Methylsalicylat-Schiene)
    Wintergrün ist besonders reich an Methylsalicylat, einem klassisch topisch verwendeten Stoff (Linimente, Sportgels). Eine aktuelle Studie beschreibt bei topischer Anwendung messbare Effekte auf Thermosensorik und Durchblutung/Empfinden. Genau das passt zu diesem “erst kühl/kribbelnd, dann warm”-Erlebnis.
  • Kampfer-/Kampferprofil (über Rosmarin)
    doTERRA betont bei der europäischen Touch-Formel Rosmarin aus Spanien, “von Natur aus reich an Kampfer”. Kampfer wird in Reviews als klassischer topischer Counterirritant beschrieben (wärmend/kribbelnd, unterstützend).

Wie sie in der Mischung zusammen wirken:
Menthol (kühl) + Methylsalicylat/Kampferprofil (wärmend/tingly) ergibt diese typische Deep-Blue-Dynamik: Der Körper bekommt ein klares Signal über die Haut – und Spannung fühlt sich oft weniger “festgefahren” an.



 

2) Die Beruhigungs-Schicht: “soothing” ohne sedierend zu sein

Das sind Öle, die häufig nicht wegen der sofortigen Sensorik gewählt werden, sondern weil sie den Eindruck von Beruhigung und Regeneration abrunden.

  • Copaiba (Harzöl)
    doTERRA nennt Copaiba explizit als Bestandteil der neuen Formel und beschreibt es als “soothing/beruhigend”.
    Der Mehrwert hier ist oft: Copaiba wirkt nicht “laut”, sondern wie ein weicher Hintergrund, der die intensiveren Noten (Minze/Wintergrün) weniger scharf erscheinen lässt.
  • Kamille (Matricaria recutita)
    In Reviews wird Kamille breit im Kontext von Entzündung/Schmerz/ Hautberuhigung diskutiert – u. a. wegen Inhaltsstoffen wie Bisabolol/Chamazulen (je nach Aufbereitung/Profil).
  • Strohblume (Helichrysum italicum)
    Helichrysum-Öl wird in der Forschung u. a. wegen nerylacetat-reicher Profile und Effekte in Haut-/Entzündungskontexten untersucht. Für Deep Blue ist das spannend, weil es den “Massage-aspekt” unterstützt: nicht nur spüren, sondern auch pflegen/beruhigen.
  • Blauer Rainfarn (Tanacetum annuum / Blue Tansy)
    Blue Tansy ist chemisch interessant, weil es (je nach Profil) relevante Mengen Chamazulen enthalten kann. Eine GC-MS-Analyse zeigt Chamazulen als einen der Hauptbestandteile in Blue-Tansy-Öl.
    In der Mischung bringt es oft dieses “weichere”, hautfreundliche Gegengewicht zur Minze.

Wie sie zusammen wirken:
Diese Schicht macht aus “Sportgel-Feeling” eher ein Ritual-Produkt: Massage wird angenehmer, die Mischung fühlt sich weniger aggressiv an und kann nach dem Peak der Sensorik “nachklingen”.



 

3) Die Schutz- & Klarheits-Schicht: Luft, Haut, “sauberer Fokus”

Diese Öle werden gerne eingesetzt, um das Profil frischer, klarer und “sauberer” zu machen – und um die Hautanwendung runder zu gestalten.

  • Teebaum (Melaleuca alternifolia) und Eukalyptus (Eucalyptus globulus)
    Beide sind klassische “Klarheitsöle”: frisch, durchdringend, oft in Pflege-/Aroma-Kontexten verwendet. In Deep Blue geben sie das Gefühl von “Freimachen” – allerdings hier auf der Haut eher als Duft-/Empfindungsprofil, nicht als Heilsversprechen.
  • Orangenminze (Mentha citrata)
    Das ist die “weiche Minze” – weniger scharf, mehr rund. Sie macht den Duft tragbarer und nimmt dem Menthol den reinen Medizincharakter.
  • Sternanis (Illicium verum)
    Oft ein unterschätzter Baustein: Anis bringt Wärme und eine süss-würzige Tiefe, die dem Ganzen “Körper” gibt – damit Deep Blue nicht nur kühl ist, sondern auch haltend.


Was man selten liest, aber beim Anwenden merkt: die “Formel-Architektur”

Deep Blue ist nicht einfach “viele starke Öle”. Es ist eine Art Dreiklang:

  1. Sofort-Reiz über Hautrezeptoren (kühl/warm)
  2. Beruhigende/hautaffine Basis (Resin + Blüten/“Regeneration”)
  3. Klarheit & Tragbarkeit im Duft (Eukalyptus/Teebaum + sanftere Minze + Gewürz)

Darum funktioniert es oft so gut als Roll-On: Du brauchst kein langes Setup, weil die Mischung den Ablauf schon eingebaut hat: spüren → einmassieren → nachklingen lassen.

 

Anwendungsideen

1) Nacken & Schultern nach Bildschirmzeit
Roll-On auf Nacken/Schultergürtel, 20 Sekunden einmassieren. Dann Kiefer bewusst lösen.

2) Waden/Füsse nach Sport oder langem Stehen
Auf Waden oder Fusssohlen auftragen – ich mag hier die Fusssohlen, weil es “runterzieht”.

3) Unterer Rücken nach Tragen/Putzen/Umzug
Dünn auftragen, Hände kurz auflegen, tief ausatmen. (Nicht “wegdrücken” – eher begleiten.)

 

Tags
Vorheriger Beitrag
Nächster Beitrag